Die Motivation
In einer Welt, die von digitalen Medien dominiert wird, stehen wir vor der Herausforderung, unsere Kinder und Jugendlichen nicht nur in der Nutzung dieser Technologien zu unterrichten, sondern sie auch auf die psychischen Herausforderungen, die damit einhergehen, vorzubereiten. Die zunehmende Mediennutzung hat tiefgreifende Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden unserer Schülerinnen und Schüler, eine Entwicklung, die durch die Ereignisse der jüngsten Zeit noch verstärkt wurde. Diese Situation erfordert ein Umdenken in der Art und Weise, wie wir Bildung verstehen und umsetzen.
Ich habe erkannt, dass die Vermittlung von Medienkompetenz allein nicht ausreicht. Es bedarf einer ganzheitlichen Strategie, die psychische Resilienz, also die seelische Widerstandskraft, in den Mittelpunkt stellt. Resilienz ermöglicht es unseren Kindern und Jugendlichen, den Herausforderungen und Stürmen des Lebens standzuhalten und aus diesen gestärkt hervorzugehen. Es geht darum, ihnen die Fähigkeiten zu vermitteln, mit Stress, Unsicherheit und digitalen Risiken umzugehen, ihre persönliche und soziale Identität zu schützen und ein gesundes Selbstbild zu entwickeln.
Mein Ziel ist es, eine Bewegung zu schaffen, die über traditionelle Bildungsansätze hinausgeht und eine Kultur der mentalen Stärke und des bewussten Medienumgangs fördert. Ich bin motiviert durch die Überzeugung, dass jedes Kind und jeder Jugendliche das Recht auf ein Werkzeugset für die psychische Gesundheit hat, welches ebenso grundlegend ist wie Lesen, Schreiben und Rechnen.
Durch mein Engagement in der Medienbildung strebe ich danach, eine Generation zu erziehen, die nicht nur digital kompetent ist, sondern auch emotional und psychisch widerstandsfähig.
Join me on this journey to resilience.